Die Entwicklung der GWG-Gruppe
in den letzten zehn Jahren

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Zunahme des eigenen Immobilienbestands
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Steigerung der Bilanzsumme
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Mitarbeiterzuwachs
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Steigerung des Konzern-EK
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Zunahme der vermietbaren Fläche
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Umsatzwachstum

Die Erfolgsgeschichte der GWG-Gruppe

  • 1950
    Gründung der Gemeinnützigen Württembergischen Wohnungsgesellschaft AG durch die 3 Handwerkskammern Stuttgart, Ulm und Heilbronn und durch die öffentlich-rechtliche sowie die genossenschaftliche Bankengruppe (jeweils vertreten durch das seinerzeitige Spitzeninstitut) sowie die Deutsche Post.
  • 1990
    Wegfall der Gemeinnützigkeit und Firmierung als GWG Gesellschaft für Wohnungs- und Gewerbebau Baden-Württemberg AG.
  • 1998
    Übernahme der BWG Baugesellschaft Württ. Genossenschaft mbH.
    Mehrheitsbeteiligung der Genossenschaftlichen Zentralbank AG Stuttgart, Bausparkasse Schwäbisch Hall (BSH),
    Mittelständische Kreditbank eG über 75 %.
  • 2000
    Übernahme der WBS Wohnbau Selbsthilfe GmbH, Übernahme inkl. Bautreuhand Plochingen GmbH (100%ige Tochter der WBS), Übernahme inkl. WBS Wohnbau Selbsthilfe Objekt Weil der Stadt GmbH (100%ige Tochter der WBS).
  • 2002
    R+V Lebensversicherung AG übernimmt die Mehrheitsbeteiligung an der GWG AG von der DZ BANK AG und der BSH.

R+V Service-Holding GmbH wird Hauptaktionär – Strategische Umstrukturierung der GWG-Gruppe

Im Rahmen ihrer Strategie als wohnungswirtschaftlicher Spezialist im genossenschaftlichen Finanzverbund hat die GWG im Jahr 2003 rückwirkend zum 01.01.2003 75,1 % an der Schwäbisch Hall Immobilien Gesellschaft für Bauen und Wohnen mbH (SHI) von der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG und anderen Gesellschaftern erworben. Im weiteren Verlauf wurde eine unternehmerisch ausgerichtete Umstrukturierung der GWG-Gruppe durchgeführt. Nach Abschluss aller Maßnahmen im Jahr 2004 wurde die GWG selbst im Wesentlichen als Immobilieninvestitionsgesellschaft mit dem Schwerpunkt im wohnungswirtschaftlichen Bereich abgebildet. Es wurde erwartet, dass man eine nochmals verbesserte Marktstellung durch die Erhöhung von Kompetenzen in den zentralen Geschäftsfeldern erlangt.

Ausweitung des Geschäftsgebiets

Die GWG-Gruppe kaufte von einem Münchener Wohnungsunternehmen 996 Wohnungen in München und Augsburg. Die Kaufobjekte boten Möglichkeiten in der Privatisierung, der Nachverdichtung und im Bereich der nachhaltigen Anlagevermögensbewirtschaftung. Mit den Ankäufen einhergehend, plante man die Errichtung von weiteren Geschäftsstellen in den Metropolregionen. Zum Jahresende 2005 konnte die GWG-Gruppe damit neben der Hauptverwaltung in drei weiteren, weitgehend selbständig arbeitenden, Geschäftsstellen in Wiesbaden, in München sowie in Heilbronn tätig sein. Diese Form der Arbeitsorganisation sollte sicherstellen, dass unternehmerische Handlungen stets vor dem Hintergrund des regionalen und lokalen Marktwissens getroffen und umgesetzt werden konnten.

30%iger Anteil an der HEIMAG MÜNCHEN erworben

Eine besondere Dynamik entwickelte sich zwischenzeitlich durch die begonnene Tätigkeit in der Metropolregionen München. Im Zusammenwirken mit der Landeshauptstadt München und dem städtischen Wohnungsunternehmen GEWOFAG (Gemeinnützige Wohnungsfürsorge AG) konnte ein 30%iger Anteil an der HEIMAG MÜNCHEN (Gemeinnützige Heimstätten AG) von der GAGFAH ESSEN erworben werden. Die restlichen dort gehaltenen 20% an der HEIMAG wurden durch die GEWOFAG erworben. 50% hielt nach wie vor die Landeshauptstadt München direkt.

Bis dato wirtschaftlich erfolgreichstes Jahr der 56-jährigen Unternehmensgeschichte

Die GWG-Gruppe konnte zwischenzeitlich als überregional agierendes, wohnwirtschaftliches Unternehmen bezeichnet werden. Rund 40% der Erlöse aus der Hausbewirtschaftung stammten bereits von außerhalb Baden-Württembergs. Neben den positiven Geschäftszahlen brachte das nachhaltige Geschäftsmodell der GWG-Gruppe breite Akzeptanz bei Kunden, Geschäftspartnern und den Kommunen. Im Jahr 2006 waren rd. 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den einzelnen Sparten tätig und somit doppelt so viele als noch vor acht Jahren.

Umfangreichstes Mietwohnungsneubauprogramm durchgeführt

Im Jahr 2007 führte die GWG-Gruppe neben den attraktiven Bauträgerprojekten auch das umfangreichste Mietwohnungsneubauprogramm der vergangenen Jahre mit insgesamt rd. 330 Wohnungen zuzüglich Gewerbeeinheiten und einem Investitionsvolumen von rd. 55,0 Mio. € planmäßig und erfolgreich durch. Auch die weiteren Projektentwicklungen mit insgesamt rd. 160 Neubaumietwohnungen wurden zielführend weiterbearbeitet und im laufenden Jahr auf „die Baustelle gebracht“.

Die eingeleitete Entwicklung
findet ihre positive Ausprägung

Die formulierte Geschäftspolitik der Desinvestition über mieterfreundliche Privatisierung und der Bestandsverstärkung durch die Integration von Neubauten und Ankäufen innerhalb der GWG-Gruppe konnte im Jahr 2008 erfolgreich fortgesetzt werden. Mit dem Erwerb von über 1.300 Wohn- und Gewerbeeinheiten sowie dem umfangreichen Mietwohnungsneubauprogramm stellte die Unternehmensgruppe in den Regionen Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Stuttgart, Heilbronn und München weitere Substanzverbesserungen des Anlagevermögens sicher.

Bestandsausweitung auf 16.000 Wohnungen

Entsprechend den strategischen Zielsetzungen und unter Berücksichtigung der aktuellen demographischen, gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Aspekte wurde folgendes Zielportfolio in Regionen formuliert:

  • Region Stuttgart mit Heilbronn/Neckarsulm 40–50 %
  • Rhein-Main (insbesondere Mainz, Wiesbaden, Frankfurt) 18–20 %
  • Bayern (insbesondere München und Umland) 15–20 %
  • Rhein-Ruhr (insbesondere Köln, Bonn, Düsseldorf) 9–10 %
  • Rhein-Neckar (insbesondere Heidelberg, Hockenheim, Leimen) 8–9 %
  • Sonstige Regionen (Nürnberg-Erlangen, Hamburg) 5 %

Die Ausweitung des eigenen Wohnungsbestandes auf rd. 16.000 Einheiten wurde dabei angepeilt.

Barkapitalerhöhung in Höhe von 35,6 Mio. €

Mit der erfolgreichen Durchführung der Barkapitalerhöhung zu Beginn des Jahres 2010 in Höhe von 35,6 Mio. €, konnte die Umsetzung der nachhaltigen Wachstumsstrategie im Bereich der Anlagevermögensbewirtschaftung zielgerichtet forciert werden. Dies zeigte sich auch sofort durch den Kauf von rd. 800 Wohn- und gewerblichen Einheiten mit einem Investitionsvolumen von rd. 62,5 Mio. € in den Regionen Rhein-Main, Stuttgart, Hamburg und Nürnberg. Darüber hinaus befanden sich mehr als 250 Wohnungen mit gewerblichen Einheiten im Bau. Die positive Entwicklung der Bestände wurde ferner auch durch eine wertorientierte Modernisierungstätigkeit unterstützt. Diese wurde entsprechend den Planungen mit rd. 16,2 Mio. € fortgeführt.

Steigerung des operativen Ergebnisses um
rd. 25% gegenüber Vorjahr

Das Geschäftsjahr 2011 konnte rückblickend als ein Jahr der konsequenten Weiterentwicklung aller operativen Beteiligungsunternehmen und Geschäftsbereiche der GWG-Gruppe entsprechend der fortgeschriebenen, wohnwirtschaftlich geprägten Unternehmensstrategie gewertet werden. Dies wurde nicht nur im Konzernjahresüberschuss von rd. 13,1 Mio. € bzw. im verbesserten operativen Ergebnis deutlich, sondern auch in der Bilanzstruktur. Die Unternehmensgruppe konnte damit ihr operatives Ergebnis auf hohem Niveau um rd. 25 % gegenüber dem Vorjahr steigern. Diese nachhaltig erzielte wertorientierte Umsatz- und Ergebnissteigerung wurde durch eine positive Entwicklung in nahezu allen operativen Geschäftsfeldern und Beteiligungsunternehmen erreicht. Die im Rahmen der Strategieanpassung aus dem Jahr 2003 vorgenommene Neuausrichtung und Gewichtung der Geschäftsfelder hat sich damit als nachhaltig und richtig erwiesen.

Mieterträge seit 2007 um rund 49 % gesteigert

Wichtige Bestandteile der positiven Entwicklung waren die aktive Neubau- sowie die nachhaltige Instandhaltungs- und Modernisierungstätigkeit. Entsprechend dem allgemeinen Trend stand bei der GWG-Gruppe die Fortsetzung der erfolgreichen Neubautätigkeit mit einem Volumen von 290 fertiggestellten bzw. 600 im Bau befindlichen Mietwohnungen im Mittelpunkt.

Die Ausrichtung der Unternehmensgruppe auf attraktive Immobilieninvestitionen spiegelte sich auch in der Entwicklung der Mieterträge wieder. Seit 2007 konnten die Mieterträge um rd. 49 % gesteigert werden.

GWG-Gruppe expandiert in Hamburg

Die Unternehmensgruppe konnte im Geschäftsjahr 2013 ihr operatives Ergebnis auf hohem Niveau wieder um rd. 10% steigern.

Einen regionalen Schwerpunkt der Investitionen im Geschäftsjahr bildete die Freie und Hansestadt Hamburg. Mit dem Erwerb von mehr 1.000 Wohn- und 17 gewerblichen Einheiten mit einem Investitionsvolumen von rd. 171,3 Mio. € konnte neben der Expansion in Hamburg auch das Anlagevermögen in München und Karlsruhe nachhaltig ausgebaut und gestärkt werden.

Erstmals in der Geschichte stieg
die Bilanzsumme auf über eine Mrd. €

Erstmals in der Geschichte der GWG-Gruppe stieg die Bilanzsumme auf über eine Mrd. € (1.108 Mio. €). Im Mittelpunkt dabei stand weiterhin die Neubautätigkeit mit einem Volumen von 448 fertiggestellten bzw. 604 im Bau befindlichen Mietwohnungen. Zur strategischen Abrundung des Leistungsportfolios hat die GWG-Gruppe 250 Wohnungen an Randstandorten verkauft und neue Bauträgermaßnahmen im Kernmarkt Baden-Württemberg mit einem Volumen von 30,4 Mio. € begonnen, um damit auch der Nachfrage nach hochwertigen Eigentumswohnungen Rechnung zu tragen.

Beteiligungsverkauf der HEIMAG MÜNCHEN bewirkt Rekordjahresüberschuss

Das Geschäftsjahr 2015 ist für die GWG-Gruppe einmal mehr ausgesprochen erfreulich verlaufen. Das operative Geschäft der GWG-Gruppe wurde konsequent vorangetrieben. Durch den Beteiligungsverkauf der HEIMAG MÜNCHEN konnte ein außerordentlicher Ergebnisbeitrag (vor Steuern) von 39,3 Mio. € erzielt werden, sodass sich ein Jahresüberschuss von 50,1 Mio. € ergab.

Wohnungswirtschaftliches Kompetenzzentrum der Genossenschaftlichen FinanzGruppe

Mit der Konzentration auf die wohnungswirtschaftlichen Kernkompetenzen in Verbindung mit der Fokussierung auf wirtschaftsstarke Standorte in den Kernregionen profitierte die Unternehmensgruppe von der unverändert hohen Nachfrage im Mietwohnungssegment und bei Eigentumswohnungen und fungiert dabei als wohnungswirtschaftliches Kompetenzzentrum der Genossenschaftlichen FinanzGruppe.

Die konsequente unternehmerische Ausrichtung spiegelte sich auch in den guten Ergebnissen wider. So erzielte die GWG-Gruppe trotz erhöhter Risikovorsorge ein operatives Ergebnis (vor Steuern) von 18,8 Mio. € und einen Jahresüberschuss von 9,9 Mio. €.

Die GWG-Gruppe steht für hochwertigen Wohnraum an den Top-Standorten

Der Jahresüberschuss konnte im Geschäftsjahr 2017 um beeindruckende 141% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Dabei agiert die GWG-Gruppe weiterhin – und bereits seit mehr als 65 Jahren - als bundesweit tätiger Portfolio- und Assetmanager für den eigenen Immobilienbestand und für das Wohnungsportfolio der R+V Versicherungsgruppe, als Dienstleister für Wohnungseigentumsgemeinschaften, für private und institutionelle Investoren sowie als Bauträger im Kernmarkt Baden-Württemberg. Die herausragende Qualität des GWG-Portfolios ist der Grundpfeiler für die nachhaltige Bewirtschaftung. Diese definiert sich in einem ausgewogenen Verhältnis zwischen gefördertem und frei finanziertem Wohnraum, sodass allen Bevölkerungsschichten - vor allem in den Metropolregionen Stuttgart, München, Hamburg und im Rhein-Main-Gebiet - adäquate Wohnungen angeboten werden können. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Altersstruktur des Bestandes. In den letzten Jahren konnte durch gezielte Investitionen in Form von Neubau, Zukäufen und Modernisierungen in Verbindung mit definierten Verkäufen von Altbeständen in den Randlagen das Portfolio kontinuierlich verjüngt werden. Durch dieses strategische Portfoliomanagement steigt die Portfolio-Rendite bei gleichzeitiger Minimierung des Anlagerisikos.

Stärken bündeln - gemeinsam wachsen

Unter diesem Motto geht die Unternehmensgruppe aktuell die Herausforderungen der nächsten Jahre, auch im Hinblick der immer schneller fortschreitenden Digitalisierung, an und setzt sich folgende Ziele:

  • „Wir wollen unseren Service gegenüber den Kunden durch neue Ideen und verbesserte Prozesse ausbauen – aus der Gruppe heraus und vor Ort in den Regionen.“
  • „Wir wollen unseren Kunden modernen Wohnraum für alle Lebenslagen bieten. Unsere Quartiere richten sich daher an alle Bevölkerungsschichten.“
  • „Wir wollen mit unserem Bestand renditeorientiert wachsen – in unserer Heimatregion sowie in deutschen Ballungszentren, in denen attraktiver neuer Wohnraum benötigt wird.“
  • „Wir wollen unsere Attraktivität als Arbeitgeber über ein modernes und mitarbeiterorientiertes Arbeitsumfeld erhöhen – und so unsere Mitarbeiter langfristig an uns binden und neue hinzugewinnen.“